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Wenn die Marktfrauen tanzen geht`s in der Rischart Backstube heiß her

Faschingszeit ist Krapfenzeit: Sogar mit Germknödel- , Schwarzwälder- & Mohnkrapfen. – prattenberg bleibt da lieber ganz konservativ bei denen mit Marillenmarmelade-Fülle..

Max Rischart

In der Theke vom Rischart Café am Viktualienmarkt liegen sie, fein aneinandergereiht und einer verführerischer als der andere: Krapfen. Aber nicht irgendwelche Krapfen – hier konkurrieren Schwarzwälder, Tiramisu, Eierlikör, Germknödel, Schoko-Banane und Vanille Krapfen um die Gunst der Münchner Leckermäuler. Und als ob das nicht genug wäre schleicht sich auch noch der Himburger, ein mit fruchtigen Himbeeren und einer feinen Creme gefüllter Krapfen, dazwischen. Die klassische Variante mit Marmelade und Puderzucker darf natürlich auch nicht fehlen. Puh, bei dieser Auswahl fällt mir die Entscheidung schwer. Gebacken werden die runden Köstlichkeiten ja gleich um die Ecke in der Rischart Backstube in der Buttermelcherstraße im Herzen Münchens. Das schau ich mir doch gleich mal an!

Es geht rund
Faschingszeit ist Krapfenzeit. Und damit sich die Münchner Närrinnen und Narren mit dem süßen Hefegebäck für die nächste Polonaise stärken können und genug Energie haben, um zu „Schickeria“ die Hüften schwingen zu lassen oder…

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Von wegen stade Zeit

Alle Jahre wieder also. – Interessant, wie das alles so abläuft im grossen Rahmen und Stil. Und ein Grund mehr für eine vorweihnachtliche Exkursion in die Isarmetropole. München kann also nicht nur Oktoberfest & Hofbräuhaus..

Max Rischart

Was wäre die Weihnachtszeit ohne Plätzchen? Vanillekipferl, Spitzbuben, Bärentatzen, Ochsenaugen und all die anderen leckeren Plätzchen gehören für mich einfach zu Weihnachten – wie der Datschi zum Sommer und der Fladen zu Ostern. Für das Backen dieser kleinen Leckereien lasse ich mich in diesem Jahr einmal  fremd inspirieren. Mir ist zu Ohren gekommen, dass es beim Münchner Traditionsbäcker Rischart wohl eine besonders große Auswahl an Plätzchen gibt. Da werde ich den Konditoren doch einfach mal über die Schulter schauen.

„Ich muss Sie gleich vorwarnen. Besonders besinnlich ist die Adventszeit bei uns noch nicht. Vor allem jetzt, so kurz vor Weihnachten, geht es bei uns richtig rund.“ Mit diesen Worten empfängt mich Herr Hochstätter, Leiter der Confiserie bei Rischart. Und ich merke auch prompt, dass er recht hat. Wagen um Wagen vollbepackt mit Blechen voller Plätzchen wird in die Confiserie geschoben. „Bei uns erhalten Bärentatzen, Nuss- und Kokosmakronen ihren letzten Schliff“…

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Von Sissi verschmäht, von den Wiesn-Besuchern geliebt: Der Kaiserschmarrn

Kaum zu glauben, dass in München derart professionell diese Urwiener Spezialät gezaubert wird. Wir lernen nie aus! Zum nächsten Kaiserschmarrn also ab in die Weisswurst- … falsch Kaiserschmarrn-Metropole!

Max Rischart

Der Duft nach frisch gemachtem Kaiserschmarrn liegt in der Luft. Um mich herum fröhliche, lachende Gesichter. Ich stehe vor dem Café Kaiserschmarrn, einem der kleineren Festzelte auf dem Münchner Oktoberfest. Angeblich gibt es in diesem Zuckerschloss, das an die Schlösser des bayerischen Märchenkönigs erinnert, den besten Kaiserschmarrn auf der Wiesn. Ob das stimmt und wie es in einer Festzeltküche zugeht, werde ich heute erfahren.

Als Koch im Café Kaiserschmarrn darf man keine Platzangst haben. Der Vergleich mit einem wuseligen Ameisenhaufen kommt dem Ganzen recht nah. „Wenn man auf so engem Raum zusammenarbeitet ist es wichtig, dass man sich gut versteht“, erklärt Thomas Plötz, Küchenchef im Café Kaiserschmarrn. Insgesamt acht Köche und Köchinnen sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Die meisten sind von Beginn an dabei – seit nunmehr zehn Jahren. Im Café Kaiserschmarrn gibt es nicht nur das umfangreichste Frühstücksangebot auf dem gesamten Oktoberfest, sondern auch eine Vielzahl an…

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