Erdbeereinkauf in der Großmarkthalle

Es ist wieder Erdbeerzeit! Endlich! – Da kommt dieser leckere Beitrag gerade richtig. Und in der Tat: Für eine richtig gelungene Erdbeerschnitte lasse ich sogar den tollsten Eisbecher stehen…

Max Rischart

Dienstag in den frühen Morgenstunden, ein grauer Lieferwagen rangiert gekonnt durch das enge Hoftor der Rischart Backstube in der Buttermelcherstraße. Es ist Herbert Götz, Frucht- und Gemüseeinkäufer für Rischart. Ihn darf ich heute in die Münchner Großmarkthalle begleiten, wo er schon seit über 30 Jahren frisches Obst und Gemüse für Rischart einkauft als wäre es sein eigenes Unternehmen. Damals führte er einen Obst- und Gemüseladen in der Baaderstraße. Gleich um die Ecke steckte der heutige Seniorchef Gerhard Müller-Rischart mitten in der Neubauphase seiner später preisgekrönten Backstube. Die schönen Orangen in der Auslage waren es, die die beiden Herren zusammenbrachten.

Münchensteht auf.JPGMünchen wacht gerade auf, in der Großmarkthalle geht es schon zu wie sonst am Stachus. Kleine Gabelstapler und Hubwagen flitzen halsbrecherisch durch die engen Gänge, rechts und links stapeln sich Unmengen an frischem Obst und Gemüse. Als alter Hase ist Herr Götz bekannt wie ein bunter Hund. Herbert hier, Herbert da…

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Whisky und Eis

Ziegenfrischkäse-Honig-Thymian-Eis – das scheint mir eine interessante Kreation zu sein. Und endlich mal ne g’scheite Verwendung für Whisky, finde ich…

Dem Geheimnis der Pinza auf der Spur

Die Geschichte und Zubereitung dieser Osterspezialität ist schon was Interessantes – das will ich auch meinen Lesern nicht vorenthalten.

Max Rischart

Diesen herrlichen Duft müsste man einfangen, um das ganze Jahr über daran riechen zu können. Am besten man macht ein Osterparfüm daraus. Das wäre bestimmt der Renner – wer möchte nicht nach frisch gebackenem Osterfladen riechen? Die Idee mit dem Osterduft muss ich mir für später merken. Denn schließlich bin ich nicht wegen neuer Duftkreationen in der Rischart Backstube, sondern wegen der Pinza. Richtig gelesen, Pinza und nicht Pizza. In den heiligen Hallen der Traditionsbäckerei werde ich den Bäckern über die Schulter schauen um herauszufinden, warum die Pinza so schön fluffig und butterweich ist. Und wer weiß, vielleicht verraten mir die Bäcker ja ihr Geheimnis.

„Ursprünglich kommt die Pinza aus Italien. Ein Umweg über Österreich hat die Hefeteigspezialität dann schließlich nach Bayern geführt“, erklärt mir Bäckermeister Zenk, während er liebevoll Hefeteig-Laibe formt. Na das passt, schließlich ist München bekanntermaßen die nördlichste Stadt Italiens. Vom Bäckermeister erfahre ich auch, dass die…

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